Kunststoffteile speichern weniger Wärme als Glas oder Keramik. Nach dem Spülen bleibt deshalb weniger Restwärme zum Verdunsten der Tropfen. Kunststoff kann trotz korrekt abgeschlossenem Programm deutlich nasser sein. Vergleiche deshalb verschiedene Materialien, statt nur ein einzelnes Teil zu beurteilen.
Prüfe in der Modellanleitung, ob das gewählte Kurz- oder Schnellprogramm überhaupt eine Trockenphase enthält. Optionen für zusätzliche Trocknung können Programmdauer und Energieverbrauch erhöhen.
Vier Beobachtungen sauber voneinander trennen
- Nur Kunststoff bleibt nass, Glas und Keramik sind warm und weitgehend trocken.
- In Vertiefungen steht Wasser, obwohl die übrigen Flächen trocken sind.
- Alles bleibt nass, das Geschirr ist nach einem vorgesehenen warmen Programm aber deutlich warm.
- Alles bleibt nass und auch Keramik bleibt nach regulärem Programmende auffällig kalt.
Die ersten drei Muster können durch Material, Beladung, Programm oder Klarspüler entstehen. Das vierte Muster macht eine fehlende Erwärmung wahrscheinlicher, bestätigt aber noch kein bestimmtes Bauteil. Für den Kundendienst sind Programmname, Optionen und Materialvergleich deshalb wichtiger als die pauschale Angabe, das Gerät trockne nicht.